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NACHRICHT

Die israelische Schule: eine Fabrik des Feindes

Akademische Forschung

«Sie haben uns gelehrt, dass sie ein Problem sind, das gelöst werden muss. Also lösen wir es.» — israelischer Student zu Nurit Peled-Elhanan

Die Fakten

Nurit Peled-Elhanan, Professorin emerita für Sprachpädagogik an der Hebräischen Universität Jerusalem und Autorin von Palestine in Israeli School Books (I.B. Tauris, 2012), hat systematisch dokumentiert, wie das israelische staatliche Schulsystem Palästinenser als zu beseitigendes Problem darstellt. Historische Massaker an Palästinensern werden als «Ereignisse mit positiven Folgen für die Juden» gerahmt. Der Holocaustunterricht ist laut der Forscherin darauf ausgelegt, Schüler zu traumatisieren und die Angst vor dem Anderen zu schüren.

Rechtlicher Kommentar

Die Völkermordkonvention von 1948, Art. III, schließt unter den strafbaren Handlungen «die direkte und öffentliche Aufstachelung zum Völkermord» ein. Wenn eine solche Aufstachelung in einem staatlichen Lehrplan verankert ist, liegt staatliche Verantwortung gemäß ARSIWA-Artikeln 40-41 vor.

Implikationen

Ben Gvirs Aussagen, die IStGH-Haftbefehle, der Einsatz von Weißphosphor — nichts davon entsteht im Nichts. Es entsteht aus Jahrzehnten der Erziehung einer Generation, die nie gelernt hat, Palästinenser als Menschen zu sehen. Das ist der Kontext, den die internationale Gemeinschaft bei der Beurteilung der Verantwortung des Staates Israel berücksichtigen muss.

Quellen: Nurit Peled-Elhanan, Palestine in Israeli School Books, I.B. Tauris 2012 · +972 Magazine

Eine knappe Zusammenfassung, nur wenn ein Fakt es verdient.

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